Magna International

Magna auf der Raketenstartrampe

In der Fahrzeug- wie auch in der Raumfahrtindustrie tr?gt Magna zu einem neuen Zeitalter der Mobilit?t auf der Erde und darüber hinaus bei.

Seit 25 Jahren sind wir Teil des Wettlaufs um die Eroberung des Weltraums und stellen im ehemaligen Steyr-Daimler-Puch-Werk in Graz – wo der Autopionier und Industrielle Johann Puch einst Autos, Fahrr?der und Motorr?der produzierte – Pr?zisionskomponenten für Satelliten und Raketen her.

Heute zeichnet Magnas Abteilung für Luft- und Raumfahrt für die Produktion von über 100 Komponenten verantwortlich, darunter wesentliche Bauteile, die an Boeing für eine neue Tr?gerrakete, das NASA Space Launch System (SLS), geliefert werden. Das SLS ist eine leistungsstarke Rakete, die die bemannte Erforschung des Weltraums bis weit in das Sonnensystem erm?glichen soll und erstmals für das NASA Artemis-Programm zum Einsatz kommen wird.

?Ob auf der Erde oder im Weltraum, Magna arbeitet an der Zukunft der Mobilit?t“, so Armin Scheinost, Leiter von Magna Aerospace. ?Gewisse Technologien der beiden Einsatzbereiche Fahrzeugindustrie und Raumfahrtindustrie ?hneln einander und es gibt einige Synergien. Wir arbeiten an einer Vielzahl von Produkten, angefangen von Hochdruck-Treibstofftanks für Satelliten bis hin zu Anwendungen für alternative Brennstoffe in Fahrzeugen, wie Drucktanks für Erdgas oder Wasserstoff.“

Im SLS werden Tankbedruckungsleitungen von Magna eingesetzt, die für die Aufrechterhaltung des n?tigen Drucks in den riesigen Tanks für Flüssigwasserstoff und Flüssigsauerstoff mit einem Fassungsverm?gen von fast 2,8 Millionen Litern Treibstoff ausgelegt sind. Für Magna war die Lieferung der Druckleitungen ein wichtiger Meilenstein, da wir erstmals Komponenten für ein NASA-Programm produzieren.

Unsere Luft- und Raumfahrtabteilung hat umfangreiches Know-how im Bereich Flüssigwasserstoffspeicher, die eine Schlüsseltechnologie für die Zukunft der Mobilit?t darstellen – sowohl am Boden als auch im Weltall. Die Hochdruckleitungen sind eine Weiterentwicklung der Arbeit, die Magna für den Treibstofftank des BMW Hydrogen 7, einer wasserstoffbetriebenen Luxuslimousine in Kleinserie, geleistet hat.

?Ich erkl?re die Bedeutung von Druckleitungen gerne am Beispiel einer Cola-Dose“, so Scheinost. ?Wenn die Dose voll ist, kann man problemlos darauf stehen. Ist sie jedoch leer, wird sie zerquetscht. Genauso verh?lt es sich mit dem Tank einer Rakete. Wenn der Tank nicht unter dem richtigen Druck steht, f?llt er in sich zusammen und die Mission ist zum Scheitern verurteilt.“

Da Antriebskomponenten von Tr?gerraketen extremen Betriebsbedingungen standhalten müssen, durchlief Magna ein umfassendes Qualifizierungs- und Zertifizierungsverfahren, um die hohen Qualit?ts- und Sicherheitsstandards von Boeing und der NASA zu erfüllen. Das Aerospace-Werk erinnert sogar ein wenig an den Film 2001: Odyssee im Weltraum, mit eigens eingerichteten ?Reinr?umen“, um sensible Komponenten sauber zu halten.

Unsere Erfahrung mit kryogenen Treibstoffleitungen geht bis in die 90er Jahre zurück, als Magna zum ersten Mal an einer Weltraummission beteiligt war.

Zu dieser Zeit war Magna Entwicklungs- und Fertigungspartner für die Ariane 5, eine Schwerlastrakete zum Transport von Satelliten und anderen Gütern in die Erdumlaufbahn. Wir liefern nach wie vor Komponenten für das Ariane-5-Programm, das von der Europ?ischen Weltraumorganisation und der franz?sischen Raumfahrtagentur CNES betreut wird.

Und wieder schie?t Magna wie eine Rakete an der Konkurrenz vorbei, wenn es darum geht, neue Mobilit?tsl?sungen zu entwickeln.
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